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Meditation
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| --- natürlich und gesund | ||||||||
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Meditation (lat. Meditatio = „das Nachdenken über“, auch „zur Mitte ausrichten“ lat.: Medius= „die Mitte“) Meditation ist sehr viel mehr als nur Entspannung: Während im entspannten Zustand die Gedanken unkontrolliert kreisen, bleibt bei der Meditation der Geist wachsam und konzentriert. Indem wir unsere Gedanken kontrollieren, können wir in der Meditation unser Bewusstsein ganz entfalten und die Dinge so erleben, wie sie sind. Das Meditieren ist in vielen Kulturen eine altbewährte Technik, um den Geist zu kontrollieren. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden zahllose unterschiedliche Meditationsübungen. Die meisten beginnen mit einer Entspannungsphase; anschließend fokussiert und konzentriert der Meditierende seinen Geist auf einen Punkt. Sobald die Gedanken abschweifen, holt er sie sanft, aber bestimmt zum Konzentrationspunkt zurück. Dieser Ablauf bereitet den meisten Anfängern Schwierigkeiten, vor allem denjenigen, die es gewohnt sind, ihren Gedanken freien Lauf zu lassen. Mit ein wenig Geduld kann man das Meditieren aber leicht erlernen. Selbst wenn es zunächst nur ein paar Minuten lang geschafft wird, sich zu konzentrieren, werden bei regelmäßiger Übung rasch heilsame Wirkungen verspürt. Es gibt verschiedene Formen der Meditation. Schon nach wenigen Minuten kann man sich besser fühlen. Meditation trägt dazu bei, ein Gleichgewicht zwischen den beiden Gehirnhälften herzustellen. Die linke Gehirnhälfte ist für das Denken, Sprechen und Schreiben zuständig. Wenn wir wach und beschäftigt sind und unser Denken aktiv ist, sendet das Gehirn schnelle elektrische Muster aus, so genannte Betawellen. In diesem Zustand nähern wir uns der Vergangenheit und der Zukunft rational. Die rechte Gehirnhälfte ist für Intuition, Fantasie und Gefühl zuständig. Bei Sinneswahrnehmungen wie zum Beispiel beim Musikhören befinden wir uns in einem mehr rezeptiven als aktiven zustand, und unser Gehirn sendet langsamere elektrische Muster aus, die Alphawellen wir sind passiver und offener für Gefühle, insbesondere dann, wenn wir bewusst in der Gegenwart leben statt in der Zukunft oder der Vergangenheit. In diesem Zustand befinden wir uns übrigens auch kurz vor dem Einschlagen und nach dem Aufwachsen. Nur eine Stunde täglich verbringen wir im Alphazustand. Durch Meditation lässt sich diese Phase erheblich verlängern was uns hilft, unsere Gefühle wieder zu entdecken und die Welt um uns unmittelbar und in der Gegenwart zu erleben, bevor unsere Wahrnehmungen von der linken Gehirnhälfte „interpretiert“ werden.
Meditationshaltung Im Sitzen z.B.: auf einem Stuhl oder einem Hocker. Dies ist die ägyptische Meditationshaltung. Dabei ist darauf zu achten, dass der Rücken aufrecht und gerade ist, im rechten Winkel zu den Oberschenkeln Im Schneidersitz oder im s. gen. Lotussitz, dies ist die asiatische Meditationshaltung. Auch hier ist darauf zu achten, dass der Kopf eine gerade Linie mit der Wirbelsäule bildet und auch ein rechter Winkel zum Boden besteht. Die Hände werden locker auf die Knie oder in den Schoß gelegt. Für die einfachere Version kann man auch eine Meditationskissen oder eine Meditationsbank verwenden. Auch im Knien, mit oder ohne Meditationskissen oder bank, ist es möglich, jedoch auch hier wie zuvor, ist immer auf die gerade aufgerichtete Wirbelsäule zu achten. Im Liegen, im Yoga heißt diese Haltung Totenstellung (Savasana). Zu empfehlen ist ein Teppich, eine Yogamatte oder eine Decke auf die man sich legt. Die Beine sollten gerade, aber entspannt sein, die Arme liegen seitlich am Körper. Wenn man sehr müde ist, ist das Liegen etwas ungünstig, da man sehr leicht einschläft. Es ist empfehlenswert, bei der Meditation die Augen zu schließen um von visuellen Eindrücken nicht zusätzlich abgelenkt zu werden. Jedoch gibt es auch Meditationen, wo das Schauen mit den offenen Augen ein Hauptaspekt der Meditation ist. Eine der einfachsten und bekanntesten Meditationen ist: Atemzüge zählen.
Aktuelle Forschungen haben ergeben: Meditation hilft gegen Stress und durch Stress ausgelöste Krankheiten, z.B.: Migräne, Schlaflosigkeit, Reizdarm, Prämenstruellem Syndrom, Ängsten und Panikattacken, hohem Stresshormonwert, schlechter Durchblutung, unregel-mäßigem Puls, hohem Blutdruck, ungleichmäßiger Atmung, Magenkrämpfen, Verdauungsbeschwerden, Depressionen, schlechtem Gedächtnis, allgemeinem Erschöpfungsstand, Nervosität. Wie Meditation hilft: Es sind zahlreiche positive Auswirkungen: Sie lässt uns klarer denken und hebt unseren Energielevel so, dass wir effektiver arbeiten und weniger schnell ermüden. Sie hilft uns zu entspannen und hält Stress von uns fern, sodass wir die Kontrolle behalten und nicht von negativen Gedanken überrollt werden. Sie kann auch helfen, uns selbst besser zu verstehen und die Dinge zu akzeptieren wie sie sind. Meditation hat zugleich eine weitgehende Entspannung zur Folge, die unserer Gesundheit zugute kommt. Durch positive Imagination werden körpereigene Endorphine und andere „Glücksstoffe“ ausgeschüttet. Unterschätzen sie also nicht die Fähigkeiten des Geistes, körperliche Reaktionen auszulösen. Das oberste Gebot lautet: positiv denken! Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen eine entspannte, stressfreie Zeit.
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