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Glück besteht darin,
zu leben wie alle Welt und doch wie kein anderer zu sein. |
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Mein Kindheitstraum: Wenn ich groß bin, will ich ein Radio sein. Es war einmal ein kleines Mädchen, welches in einer Zeit lebte, wo es noch nicht selbstverständlich war, ein Fernsehgerät oder ein Telefon zu besitzen. Um in der Einsamkeit und der abgeschiedenen, dörflichen Gemeinschaft, wo es nur noch ein Mädchen in 2 km Entfernung gab, mit der sie hätte spielen können, ein wenig Abwechslung zu haben, durfte sie Radio hören. Sie liebte dieses Radio und hörte sich alle möglichen Programme an. Wobei die Auswahl nicht sehr groß war. Doch es genügte ihr um für sich zu entscheiden: Wenn ich einmal groß bin, will ich ein Radio sein. Hörten das die Erwachsenen, lachten sie immer sehr herzlich. Das jedoch konnte das kleine Mädchen gar nicht verstehen. War es nicht das Radio, welches den Menschen die Nachrichten aus aller Welt übermittelte? Auch auf Probleme des täglichen Lebens erhielt man dort Antworten. Weiter gab es auch noch Unterhaltung in Form von Hörspielen und Märchenvorlesungen und auch der Wetterbericht, so wusste sie es von ihren Eltern, war sehr wichtig. Es vergingen viele Jahre und das kleine Mädchen erkannte bald, dass es nicht möglich ist ein Radio zu sein. So begrub sie ihren Kindheitstraum in ihrem Herzen. Erst nach vielen Irrwegen des Lebens öffnete sich ihr Herz und gab langsam den Kindheitstraum wieder frei. Allmählich kam die Erinnerung und in mir wuchs die Klarheit des Bewusstseins. Heute will ich kein Radio mehr sein, heute weiß ich, dass ich immer ein Radio war. Nur heute würde ich diesen Vergleich ein wenig ändern und mich vielleicht als Sprachrohr, die alten Griechen nannten es auch Orakel, oder als Vermittler zwischen der geistigen- und der irdischen Welt verstehen. Ganz neudeutsch nennt man es ein Medium. Lange habe ich mich geweigert es außer für mich auch an andere Personen weiterzugeben. Aber es ist unmöglich sich gegen die eigene Lebensaufgabe zu stellen. Ich möchte es einmal so formulieren: Wenn man erst einmal lesen und schreiben gelernt hat, ist es einem nicht möglich, nicht mehr lesen und schreiben zu können. Man kann nicht mehr - nicht wissen - wie es geht. Die Nachricht aus dem Radio hören, was in der Welt los ist - was mit mir los ist. Um dann für mich zu erkennen, wie es weitergehen kann. Nur meinem Radio kann man sogar Fragen stellen. Friede sei mit euch. |
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